Privat-Unis: Zweite Welle

PEF hat es geschafft, im Bildungsressort gibt es grünes Licht für die Privat-Uni.

WIEN (ewi). In der Vorwoche hat der Akkreditierungsrat die fachliche Eignung als Privat-Uni für "PEF Consulting" ausgesprochen. Die Beamten im Bildungsministerium schließen sich dem Akkreditierungsrat an und werden eine Empfehlung an Bildungsministerin Gehrer verfassen. Einem Studienbetrieb, den diese Privat-Uni für Management im Mai starten will, steht nichts mehr im Wege.

Am 5. April wird Gehrer in Innsbruck die Private Universität für Medizin-Informatik feierlich eröffnen. Die Genehmigung erfolgte im Vorjahr, ebenso der Beginn des Studienbetriebes. Die Zahl der Studenten, die nach sechs Semestern den Bachelor of Science erhalten, ist mit 15 je Studiengang beschränkt.

Die Innsbrucker Medizin-Uni wird von der Tilak, dem Tiroler Krankenanstaltenträger, geführt. Auch hinter den nächsten vom Akkreditierungsrat behandelten Projekten, einer Medizin-Privat-Uni in Salzburg und einer Musik-Uni in Linz, stehen die Bundesländer Salzburg und Tirol. Bei beiden Projekten sind noch ergänzende Informationen ausständig.

Von den derzeit akkreditierten sechs Privat-Unis widmen sich vier dem Wirtschaftsbereich, eine der Katholischen Theologie (Linz) und jene in Innsbruck der Medizin. PEF will ab Mai einen viersemestrigen Lehrgang (20 Module) anbieten, im Herbst soll ein MBA für Entrepreneurship folgen.

Bodenkultur: Keine Fusion
Das Bildungsministerium stellte fest, daß das Projekt der vor zwei Jahren diskutierten Fusion zwischen den Unis für Bodenkultur (Boku) und Veterinärmedizin "tot ist". Wie "Die Presse" berichtete, ist nun rund um die Boku eine "Uni für Lebenswissenschaften" geplant.


Die Presse | Wien





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